Zürich
20.-22. Mai 2011
| Standort: | 20. Mai: Altstetten; 21-22. Mai: Hbf. |
|---|---|
| Öffnungszeiten: | tägl. 10 - 17:30 Uhr Fr. 11 - 17:30 Uhr |
Zürich macht sich auf den Weg zur 2.000-Watt-Gesellschaft. Die Einwohner haben das Klimaziel in der Stadtverfassung verankert. Der Zug der Ideen stattet den Schweizern deshalb einen Besuch ab.
StadtwebsiteZürich – Auf dem Weg zur 2.000-Watt-Gesellschaft
Bis 2050 wollen die Züricher ihren Gesamtenergieverbrauch pro Kopf auf 2.000 Watt reduzieren. Dieses Ziel ist ihnen so wichtig, dass sie es in ihrer Stadtverfassung festgeschrieben haben.

Pro Bewohner von 5.000 Watt auf 2.000 Watt Energiebedarf und von 5,5 Tonnen auf 1 Tonne CO2 – und das bis spätestens 2050. Das Klimakonzept der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sagt, wie das gelingen kann: durch effiziente Technologien, einen sparsamen Umgang mit Ressourcen und erneuerbare Energien. Einen ähnlichen Ansatz verfolgt auch Hamburg: Bis 2050 soll der CO2-Ausstoß in der Hansestadt gegenüber 1990 um 80 Prozent sinken.
Ökologischer Wohnungsbau für jedermann
2008 haben sich 76 Prozent der Züricher Stimmberechtigten in einem Volksentscheid dafür ausgesprochen, das Ziel der 2.000-Watt-Gesellschaft in der Stadtverfassung zu verankern. Um die Watt-Reduzierung zu erreichen, setzt die größte Stadt der Schweiz unter anderem auf umweltfreundliche Stadtwohnungen für jedermann. Auf einem 40.000 Quadratmeter großen Industrieareal entstehen klimafreundliche Wohnungen, die dennoch bezahlbar sind. Nach der Fertigstellung bietet das neue Viertel rund 1.000 Menschen Platz zum Leben und Arbeiten.

Bus- und Bahnfahren wird gefördert – Autofahren nicht
Fast 80 Prozent aller Wege innerhalb der Züricher Stadtgrenzen werden zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zurückgelegt. Mit ihrer Mobilitätsstrategie fördert die Stadt ähnlich wie Hamburg und andere europäische Städte den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Auch Rad- und Fußwege werden ausgebaut. Autofahren hingegen ist im Innenstadtbereich teuer. Ein knappes, gebührenpflichtiges Parkplatzangebot soll zum Umstieg auf Bus und Bahn animieren.
Unsere Partner vor Ort
Keine Artikel in dieser Ansicht.










