Warschau
31. Mai - 4. Juni 2011
| Standort: | Palace of Culture and Science |
|---|---|
| Öffnungszeiten: | tägl. 13 - 18 Uhr Sa. 9 - 18 Uhr |
Warschau holt Schritt für Schritt auf in punkto Umwelt- und Klimaschutz. Der Zug der Ideen unterstützt die polnische Hauptstadt dabei, die Bürger für Recycling, Energiesparen und ähnliche Themen zu sensibilisieren.
StadtwebsiteWarschau - Investitionen in sauberes Wasser und Recycling
Noch immer kämpft Polen mit den umweltpolitischen Versäumnissen der Vergangenheit, insbesondere in den Bereichen Abfall, Abwasser und Luft. Die Hauptstadt Warschau geht diese Herausforderungen aktiv an.

Warschau ist bislang die einzige Stadt in Polen mit einer Müllverbrennungsanlage. Diese Anlage soll in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Aktuell schafft sie rund 70.000 Tonnen jährlich, was knapp zehn Prozent des hauptstädtischen Müllaufkommens entspricht. Nach der Modernisierung wird die Anlage vier- bis fünfmal so viel Abfall wie bisher energetisch verwerten können.
Recyclingtage sensibilisieren für Mülltrennung
Um die Menge der recyclebaren Abfälle auf Müllhalden zu verringern, informiert die Stadt ihre Bürger im Rahmen der Aktion „Recyclingtage“ über Mülltrennung. Dabei werden die Warschauer auch aufgefordert, alte elektronische Geräte durch neue, energiesparende Modelle zu ersetzen – und die alten umweltbewusst zu entsorgen.

Modernes Klärwerk reduziert Schadstoffbelastung
Warschaus Klärwerk Czajka hat die Modernisierung schon hinter sich. Statt wie zuvor 200.000 Kubikmeter Abwasser schafft die Anlage jetzt 435.000 Kubikmeter pro Tag. Vor der Erweiterung wurden weniger als 50 Prozent der städtischen Abwässer in einer Kläranlage gereinigt. Der Rest floss unbehandelt direkt in den Fluss Vistula oder in den Boden ab. Das erweiterte Klärwerk wird die Umweltsituation in Warschau und im Fluss Vistula erheblich verbessern.

Stadt fördert Umstieg auf Busse und Bahnen
Den CO2-Ausstoss will Warschau unter anderem durch einen Ausbau des Nahverkehrs senken. Die Stadt schafft dazu „Park & Ride“-Areale neben U-Bahn-Stationen, baut die Busspuren aus und wirbt für Fahrgemeinschaften.
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