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Hamburg

15.04-21.04. und 29.09.-26.10.2011

Standort:Jungfernstieg
Öffnungszeiten:tägl. 10 - 20 Uhr
FR. ab 13 Uhr

Halt im Heimatbahnhof: Vor und nach seiner Reise quer durch Europa präsentiert der Zug der Ideen seine Ausstellung natürlich auch in Hamburg. Die Umwelthauptstadt Europas realisiert eine Vielzahl vorbildlicher Umwelt- und Klimaprojekte.

Stadtwebsite

Hamburg – Die Umwelthauptstadt Europas 2011

Hamburg ist Vorbild in Europa: Die norddeutsche Metropole schafft es trotz wachsender Hafen- und Industriewirtschaft dennoch, mehr Treibhausgase einzusparen als der europaweite Durchschnitt. Bis 2020 sollen die Emissionen gegenüber 1990 um 40 Prozent sinken. Viele der Projekte, mit denen die Stadt dieses Ziel erreichen will, sind beispielhaft.

Die ersten Etappen auf dem Weg zum Klimaziel hat Hamburg bravourös gemeistert. Die Hansestadt sparte 2010 gemeinsam mit der Wirtschaft 720.000 Tonnen CO2 ein. Das ist mehr als nötig gewesen wäre, um das Zwischenziel 2012 zu erreichen. Diesen Erfolg verdankt die Stadt auch dem Engagement der Wirtschaft. 2007 verpflichteten sich elf Unternehmen freiwillig, ihren Energieverbrauch durch zusätzliche Investitionen zu senken. Bis Mitte 2010 konnten die beteiligten Firmen ihre Emissionen bereits um 330.000 Tonnen reduzieren, 30.000 Tonnen mehr als vorgesehen.

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Paradebeispiel für nachhaltige Stadtentwicklung

Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsvorhaben in Europa und wird die Innenstadt Hamburgs um 40 Prozent erweitern. Die Besonderheit: Der neue Stadtteil entsteht auf ehemaligen Hafen- und Industrieflächen. Dadurch müssen keine neuen Flächen versiegelt werden und die bestehende City ist bequem per Metrobus, Fahrrad oder zu Fuß erreichbar. Und das ist noch nicht alles: Die neuen Gebäude vereinen spektakuläre Baukunst mit innovativer umweltfreundlicher Bauweise, für die sogar ein eigenes bundesweites Umweltsiegel entwickelt wurde.

Ein ganzer Stadtteil wird klimaneutral

Klimaneutral soll auch der Stadtteil Wilhelmsburg werden. Auf Europas größter Flussinsel wächst ein weltweit einzigartiges Projekt. Die Basis wird im Rahmen der Internationalen Bauausstellung (IBA) Hamburg geschaffen. Gegenüber vergleichbaren Vorhaben anderer Städte setzt Hamburg dabei weniger auf Neubauten, sondern recycelt bevorzugt bebaute Flächen. Bestandsimmobilien werden energetisch saniert. Mehr als 55.000 Einwohner werden von dem Wandel unmittelbar profitieren. Der Stadtteil soll seinen Energiebedarf künftig vor allem aus lokalen Quellen decken.

Senat fördert Ressourcenschutz in Unternehmen

Doch damit gibt sich Hamburg noch lange nicht zufrieden: Mit dem Förderprogramm „Unternehmen für Ressourcenschutz“ unterstützt der Hamburger Senat Firmen bei der Realisierung von Umweltschutzmaßnahmen – mit finanzieller Förderung, Beratung und praktischer Hilfe. Denn oft fehlt es Unternehmen nicht nur an Geld, sondern vor allem an Information, Fachpersonal und Zeit. Das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie befand dieses breite Förderspektrum als „im europäischen Vergleich vorbildlich“.


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fischerAppelt, relations GmbH
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Projektgruppe Hamburg Umwelthauptstadt Europas 2011

Projektleitung „Train of Ideas“
Dr. Corine Veithen
Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt
Freie und Hansestadt Hamburg
Umwelthauptstadt2011(ät)bsu.hamburg.de
www.umwelthauptstadt.hamburg.de

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