Barcelona
25.-29. Juni 2011
| Standort: | Estació de França |
|---|---|
| Öffnungszeiten: | tägl. 10 - 19 Uhr Sa. 13 - 19 Uhr |
Sonnendächer und blitzschnelle Züge – Barcelona hat Vorzeigeprojekte, von denen Hamburg und andere europäische Städte lernen können. Deshalb macht der Zug der Ideen Halt in der katalanischen Metropole.
StadtwebsiteBarcelona - Unterwegs mit Hybridbus und automatisierter U-Bahn
Der CO2-Ausstoß liegt in Barcelona unter vier Tonnen pro Einwohner. Damit zählt die spanische Metropole zu den europäischen Städten mit den geringsten Emissionen. Barcelona möchte seinen Energieverbrauch weiter senken und den Anteil erneuerbarer Energien ausbauen.

Barcelona zählt zu den Pionieren, wenn es um die Förderung regenerativer Energien geht. Als erste in Europa hat die Stadt 2000 eine Verordnung erlassen, die den Eigentümern von Neubauten oder sanierten Gebäuden vorschreibt, mindestens 60 Prozent des benötigten Warmwassers mit Solarenergie zu erwärmen. Die Fläche der Solaranlagen steigt seitdem stetig.
U-Bahnen fahren automatisiert und dadurch häufiger
Auch im Nahverkehr tut sich einiges in der katalanischen Stadt. Barcelona ist die einzige Stadt Spaniens, deren U-Bahnnetz teilweise automatisiert wird. Langfristig sollen 43 Prozent des Netzes umgestellt werden. Die neue Linie L9/L10 wird nach ihrer Fertigstellung mit einer Streckenlänge von 48 Kilometern die längste automatische U-Bahnlinie der Welt sein. Automatisierte U-Bahnen erhöhen die Sicherheit und führen dazu, dass die Züge zu Stoßzeiten in Abständen von weniger als zwei Minuten fahren und somit mehr Fahrgäste transportieren können.


Hybridbusse senken Emissionen und Lärmpegel
Während in Hamburg bereits die weltweit größte Hybridbusflotte unterwegs ist, wird auch die Busflotte in Barcelona modernisiert. Die Hybridfahrzeuge, die mit einer Kombination aus Elektro- und Dieselmotor fahren, lassen nicht nur die Emissionen um etwa 30 Prozent sinken, sondern auch den Lärmpegel.
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